Alle für alle – damit es endlich besser wird!

Alle für AlleWir sind normale Menschen. Wir haben Spaß an unserem Leben, feiern, arbeiten, lernen und lieben. Aber wir bangen auch um unsere Existenz, um unsere Gesundheit, um den Frieden in der Welt und um die Zukunft unserer Kinder.

Radikale sind wir nicht, doch können wir auch nicht länger schweigen zum maßlosen Versagen unserer politischen und wirtschaftlichen Machthaber und „Eliten“ – zur ewigen Spirale aus Kriegen, Ausbeutung, Verelendung und Hass.

Wir wollen, dass es besser wird. Nicht nur für die immer gleiche, winzige Minderheit. Sondern für alle.

„Deutschland sucht den Sündenbock!“ – Nicht mit uns!

Man spielt uns gegeneinander aus: Deutsche und Nicht-Deutsche, Christen und Muslime. Flüchtlinge und Sesshafte, Alte und Junge, Ossis und Wessis, Heteros und Homosexuelle, „Linke“ und „Rechte“, Arbeitslose und Arbeitende, und so weiter und so fort.

Diesen Weg der Spaltung, des „Jeder gegen Jeden“, der Konkurrenz und der Unmenschlichkeit werden wir nicht länger gehen. Bei diesem miesen Spiel verlieren wir alle – und „die da oben“ lachen sich ins Fäustchen.

Die hohe Zahl flüchtender Menschen, die jetzt bei uns ankommen, stellt uns vor besondere Aufgaben und Herausforderungen. Herausforderungen, die überall auch an Überforderung grenzen. Angst macht sich bei vielen Menschen breit und Sorge. Sorge, dass soziale Leistungen weiter gekürzt werden. Sorge, dass Arbeitsplatz und Mindestlohn gefährdet sind. Sorge um den immer knapper werdenden bezahlbaren Wohnraum. In einem der reichsten Länder dieser Welt fließen Milch und Honig keineswegs für alle – die Reichen werden immer reicher und die Armut wächst rasant. Sorge auch um unsere gesellschaftlichen Werte und Identität, die in Frage gestellt sein könnten, wenn Integration nicht gelingt. Die Bevölkerung scheint sich zu spalten und eine vernünftige Debatte findet kaum noch statt. Zwischen „Wir schaffen das“ und „Volksverräter“ wachsen Vorurteile und die Zahl der politisch motivierten Straftaten nimmt täglich zu.

Wir wollen aber, dass alle gewinnen. Begreifen wir uns als Menschen. Es ist Zeit dafür. Das 21. Jahrhundert hat längst begonnen. Die Probleme dieser Welt können gelöst werden.

Aber dafür brauchen wir eine Bewegung von Allen für Alle!

„Deutschlands Verantwortung“? Friedenspolitik!

Kehren wir jetzt um! Alle miteinander! Gehen wir den Weg des Krieges, der auch von deutschem Boden aus geführt wird, nicht mehr mit.

Wieso wird der weltweite Drohnenkrieg der USA auf der Airbase in Ramstein gesteuert? Können wir das nicht untersagen? Ist Deutschland kein souveränes Land?

Wollen wir wirklich, dass in Deutschland immer noch und weiterhin Atomwaffen stationiert sind, auf deren Verwendung wir keinerlei Einfluss haben?

Wir stehen für Frieden und Menschenrechte! Wir sagen Nein zu diesen Kriegen. Wir fordern den Abzug aller US-Streitkräfte aus Deutschland und die Schließung ihrer Stützpunkte.

Und wie kann es angehen, dass auch die Bundeswehr ständig an Kriegen beteiligt ist? Gilt unser Grundgesetz nicht mehr?

Wieso beteiligen sich unsere Regierung und unsere Medien so eifrig am Kesseltreiben gegen Russland? Was haben wir davon? Wollen sie etwa einen neuen Krieg in Europa?

Wir wollen das nicht!

Wir wollen Frieden in Europa und in der Welt.

Auf gute Nachbarschaft – mit allen!

#Fluchtursachen #Verursacherprinzip #Friedensabgabe

Mit den Millionen von Menschen, die jetzt aus ihren Ländern fliehen, sind diese Kriege auch bei uns angekommen. Die Menschen fliehen vor einem „Islamischen“ Staat, der auch durch die NATO Staaten aufgerüstet und unterstützt wurde. Sie fliehen, weil die politischen und ökonomischen Eliten ihre gnadenlose Jagd nach Superprofiten, ihre Rohstoffkriege und das Powerplay der NATO fortsetzen.

Wir wollten und wollen diese Kriege nicht. Es sind nicht unsere Kriege. Sollen doch die, die dieses Desaster angerichtet haben, dafür jetzt die Zeche zahlen!

Wir haben dafür konkrete Vorschläge, die dem Verursacherprinzip folgen. Wer einen Schaden anrichtet, muss für die Folgen aufkommen. Das ist einfach und fair.

Nehmen wir den Lebensmittelspekulanten ihre ungerechten Gewinne ab, um den Hunger in der Welt zu beenden! Lasst die Kriegsgewinnler zahlen für eine menschenwürdige Unterbringung der Flüchtlinge! Und bitten wir die Banken und die multinationalen Konzerne für die Folgen der weltweiten Ökokatastrophe zur Kasse! Setzen wir diese Friedensabgabe durch! Gehen wir dafür in die Öffentlichkeit und auf die Straße. Rücken wir unseren Politikern auf die Pelle, alle zusammen!

Politik für alle – Gerechtigkeit in Deutschland!

Politik für alle heißt auch, dass wir über Gerechtigkeit in Deutschland reden, dass wir über die Alten, die Arbeitslosen und die Obdachlosen reden, über die Zukunftschancen unserer Jugend.

Reden wir grundsätzlich. Zum Beispiel über die Frage, warum wir bei ständiger Steigerung der Produktivität für immer weniger Geld immer länger arbeiten müssen. Oder darüber, warum die kleinen Selbständigen immer mehr Steuern zahlen und in Bürokratie ersticken, während sich Banken und Konzerne elegant der Steuerpflicht entziehen.

Wir wollen über die Zustände im Gesundheitswesen reden. Die Pharmakonzerne sollen ihre Allmacht verlieren! Die streikenden Pflegekräfte rufen: „Mehr von uns ist besser für alle!“

Wir werden über das deutsche Bildungssystem reden! Erhält wirklich jeder die Bildung, die er braucht? Alle haben ein Recht auf Bildung – und eine staatliche Schulpflicht beinhaltet dann bitteschön auch die Pflicht, für ein modernes Bildungswesen zu sorgen! Wenn alle Kinder hin müssen, muss es auch für alle Kinder ein gutes Angebot geben!

Wir alle sind die Welt!

Wir leben in außergewöhnlichen Zeiten. Millionen von Menschen fliehen aus ihren Ländern, die durch unsere Politiker mit zerstört werden. Doch deren Unterwürfigkeit gegenüber US-amerikanischen Politikern bezieht sich nicht nur auf diese Friedensfragen. Auch mit TTIP und CETA wollen sie uns neue Zwangsjacken verpassen, die unser Leben am Ende wie eine Dampfwalze ersticken.

Auch die Europäische Union nimmt vielen Menschen und ganzen Völkern die Luft zum Atmen. Sie werden in die Knie gezwungen, wenn sie es wagen aus einer zerstörerischen, von deutschen Politikern dominierten EU-Politik auszusteigen. Und welche Rolle spielt diese Union eigentlich im Gefüge von Krieg, Flucht und Armut? Wir fragen uns, ob wir eine solche EU überhaupt wollen? Benötigen wir nicht eher ein Europa des friedlichen Miteinanders, statt eines, das nur dem Vorteil Weniger dient?

Die wirtschaftlichen und politischen Eliten, die Banken, die großen Konzerne – sie alle machen Politik wie Gangster. Die Macht des Geldes obsiegt über Menschlichkeit und grenzenlos ist nur die Gier derjenigen, die an dieser Politik verdienen.

Wir haben Angst vor einem ewigen „Weiter so!“, bei dem alles schlimmer wird und katastrophal aus dem Ruder läuft. Sie sagen, dass sei der Preis für unsere Freiheit. Doch diese Freiheit, ist nicht unsere Freiheit, es ist die Freiheit des Fuchses im Hühnerstall. Wir sind erst frei, wenn wir diesen Käfig durchbrechen!

Nur wir selbst können die Veränderung sein, die wir uns wünschen! Jeder einzelne für sich und alle zusammen!

Viele sagen: „Ich kann nichts machen, aber ich komme selbst schon irgendwie klar.“ Doch Gleichgültigkeit und Konkurrenz führt zum Verlust unserer Rechte, unserer Würde und Hoffnung.

Lasst uns andere Wege bestreiten! Gehen wir jetzt nach vorne!
Alle zusammen und jeder für sich als Teil eines Ganzen!

Wir nehmen unser Schicksal in die eigenen Hände! Wir sind überzeugt: Unsere Probleme und die Probleme dieser Welt sind lösbar.

Wir brauchen dafür keine Lügen und Diffamierungen, sondern eine offene, ehrliche Debatte – auch über die Verantwortung und Wahrheitspflicht von Medien. Und darüber, wem aus welchen Gründen eigentlich was gehört? Gemeinsam tauschen wir uns darüber aus, wie wir in Deutschland, in Europa und auf diesem Planeten zusammen leben wollen! Reden wir auch darüber, wie wir mit der Natur und der Tierwelt umgehen wollen.

Es geht um unsere Selbstbestimmung als Mensch. Es geht um unsere Freiheit! Es geht um eine neue und echte Demokratie!

„ALLE FÜR ALLE“ – Dafür gehen wir in die Öffentlichkeit und auf die Straßen!


Unter dem Motto „MITMENSCHLICH in Thüringen“ gehen am 9. November viele Menschen in Erfurt auf die Straße. Um 18 Uhr auf dem Domplatz.

Am 14. November zieht Heidelberg in den Frieden. Unter dem Motto „Wir wollen Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit“ um 14 Uhr am Bismarkplatz.

Am 21. November demonstrieren Aktive in Essen für den Frieden und gegen eine Konferenz der NATO. Um 11.57 Uhr auf dem Hirschlandplatz.

In Hamburg organisieren wir für den 21. November Aktionen und Kundgebungen.
Beginn ist um 11:57 Uhr am Hauptbahnhof / Glockengießerwall.

Gehen wir jetzt überall in Deutschland auf die Straße!

Das entsprechende Event findest Du hier auch auf Facebook.

2 Gedanken zu „Alle für alle – damit es endlich besser wird!“

  1. Ihr sprecht mir aus der Seele. Ich kann alles unterschreiben. Was noch wichtig wäre: unabhängige Forschung und anschließend deren Umsetzung, z.B. auf dem Gebiet Medizin/Gesundheit oder Energie. Ich glaube, auch hier wird alles unterdrückt/manipuliert oder je nach „Gefährlichkeit“ unter Medienhetze der Lächerlichkeit preisgegeben, was dem Profitstreben Weniger, bzw. der etablierten Industrien, im Wege steht; auf Kosten Aller.

  2. Danke für Euer Engagement!
    In letzter Zeit wurde der Ukraine-Konflikt durch die Griechenland-Krise, den Syrien-Krieg und den Zustrom von Flüchtlingen aus dem Bewusstsein verdrängt. Aber durch die Aggressionspolitik der USA und der NATO besteht nach wie vor akute Kriegsgefahr. An den Grenzen zu Russland patrouillieren B52-Bomber, die mit Atomsprengköpfen bewaffnet sind und seitens der Militärs heißt es, dass „begrenzte taktische Atomschläge“ möglich seien. Das sollten wir nicht aus den Augen verlieren.

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